Raclette Menge pro Person

Wie viel Raclettekäse, Fondue-Fleisch, Grillfleisch oder Buffet pro Person? Erwachsene, Kinder und Appetit eingeben, Einkaufsliste erhalten.

Pro Person rechnet Raclette Suisse mit 200 bis 250 g Raclettekäse und derselben Menge Pellkartoffeln, die Erzeugerorganisation BVEO nennt 120 bis 150 g Fleisch. Der Rechner zählt Kinder unter 12 Jahren als halbe Portion und gute Esser mit einem Viertel mehr. Acht Erwachsene und zwei Kinder brauchen so 1,8 kg Käse.

Ab 12 Jahren.

Unter 12 Jahren, gerechnet als halbe Portion.

Appetit

Aufschlag auf alle Mengen, etwa für Gäste, die spontan dazukommen.

Mengen

Eigene Mengen gelten pro Erwachsenem bei normalem Appetit; Appetit und Reserve wirken weiter.

Freiwillig. Bei 0 erscheinen keine Kosten.

Raclettekäse

1,8 kg

Pellkartoffeln
1,8 kg
Fleisch
1,1 kg
Gemüse
1,4 kg
Erwachsenenportionen
9
Essen pro Erwachsenem
670 g
Gesamtgewicht zum Einkaufen
6,1 kg

Einkaufsliste

  • Raclettekäse1,8 kg
  • Pellkartoffeln1,8 kg
  • Fleisch1,1 kg
  • Gemüse1,4 kg

LebensmittelPro ErwachsenemPro KindEinkaufen
Raclettekäse200 g100 g1,8 kg
Pellkartoffeln200 g100 g1,8 kg
Fleisch120 g60 g1,1 kg
Gemüse150 g75 g1,4 kg

Dieser Raclette Rechner ermittelt die Einkaufsmengen für Raclette, Käsefondue, Fleischfondue, Grillen und ein Buffet. Er zählt Erwachsene und Kinder, berücksichtigt den Appetit und rundet auf übliche Einkaufsmengen auf. Die Startwerte stammen, wo es welche gibt, von der Verbraucherzentrale, einem Landesministerium, Raclette Suisse und Schweiz Tourismus, Stand 15. Oktober 2026.

Portionen, Appetit und Aufrunden

Gerechnet wird in Erwachsenenportionen: Jede erwachsene Person zählt als eine Portion, jedes Kind als halbe. Diese Summe wird mit der Menge pro Erwachsenem und dem Appetit-Faktor multipliziert, auf Wunsch kommt eine Reserve dazu. Zum Schluss rundet das Werkzeug jede Zutat auf eine übliche Einkaufsmenge auf, sodass nichts zu knapp wird.

Bei acht Erwachsenen und zwei Kindern ergeben sich 9 Portionen. Für den Käse heißt das 9 mal 200 g, also 1,8 kg. Die Einkaufsschritte sind 50 g für Käse und Fleisch an der Theke und 100 g für Kartoffeln und Gemüse. Beim Fleisch wird so aus 1.080 g eine Menge von 1,1 kg. Bratwürste zählt der Rechner in ganzen Stück.

Jede Zahl ist ein Richtwert, keine Vorschrift: Kein Gesetz legt fest, wie viel Essen eine Feier braucht. Amtliche Portionstabellen beziehen sich auf eine normale Mahlzeit, ein Partyteller fällt oft voller aus. Jede Faustregel ist deshalb ein Startpunkt. Alle Gewichte gelten wie eingekauft, also roh, bei Fleisch, Fisch und Kartoffeln.

Wie viel Raclettekäse pro Person?

Pro Person rechnet man laut Raclette Suisse mit 200 bis 250 g Käse und derselben Menge Pellkartoffeln. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) nennt in ihren Tipps „Pfännchen für Viele“ ebenfalls 200 bis 250 g Raclettekäse und 120 bis 150 g Fleisch. Der Rechner setzt beim Käse das untere Ende an, 200 g pro Erwachsenem, weil Fleisch und Gemüse mit auf den Tisch kommen. Für die Kartoffeln nimmt er dieselben 200 g, für das Fleisch 120 g. Ein Kind bekommt jeweils die Hälfte, beim Käse also 100 g. Für acht Erwachsene und zwei Kinder ergibt das 1,8 kg Käse, 1,8 kg Kartoffeln und 1,1 kg Fleisch.

Raclette für 8 Erwachsene und 2 Kinder, normaler Appetit
ZutatPro ErwachsenemPro KindEinkaufen
Raclettekäse200 g100 g1,8 kg
Pellkartoffeln200 g100 g1,8 kg
Fleisch120 g60 g1,1 kg
Gemüse150 g75 g1,4 kg

Zusammen sind das 6,1 kg Lebensmittel, 670 g pro Erwachsenem. Das Gemüse für die Pfännchen, 150 g pro Erwachsenem, ist ein eigener Startwert des Rechners: Keine der Quellen nennt dafür Gramm. Er liegt unter den 200 bis 250 g Gemüse, die das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) im Portionsplaner für eine Beilage angibt. Käse und Kartoffeln füllen den Teller schließlich schon.

Ein Raclettegerät mit Grillplatte, oft auch Tischgrill genannt, kann die Mengen verschieben: Was oben gebraten wird, ersetzt einen Teil des Käses. Die Mengen für Fleisch und Gemüse lassen sich deshalb einzeln anpassen, ohne den Rest zu verändern. Raclettekäse wird meist in Scheiben verkauft; wie viele davon auf eine Person kommen, hängt allein von ihrer Dicke ab.

Käsefondue und Fleischfondue

Für ein Käsefondue rechnet Schweiz Tourismus im Durchschnitt mit 200 g Käse pro Person. Kleinen Essern genügen dort 150 g, Hungrige brauchen 250 bis 300 g. Dazu kommen 200 bis 250 g Brot. Mit dem Appetit „Wenig“ ergibt der Rechner 150 g, mit „Gute Esser“ 250 g, beides innerhalb dieser Angaben.

Vier Erwachsene brauchen demnach 800 g Fonduekäse, 800 g Brot und 200 g Blattsalat. Den Salat, 50 g pro Person, nimmt der Rechner vom unteren Ende der 50 bis 70 g, die der Portionsplaner aus Baden-Württemberg nennt.

Beim Fleischfondue gart jeder Gast rohe Fleischstücke am Tisch, entweder in heißer Brühe wie beim Fondue chinoise oder in Fondueöl. Für das Fondue-Fleisch pro Person gilt die Angabe der Verbraucherzentrale für Fleisch ohne Knochen, 125 bis 150 g pro Portion; der Rechner nimmt 150 g. Sechs Erwachsene kommen so auf 900 g Fleisch und 1,2 kg Rohkostsalat.

Baguette mit 80 g und Saucen mit 50 g pro Person sind eigene Startwerte, weil keine Quelle dafür Mengen angibt. Wie viel Brühe oder Öl in den Topf gehört, hängt vom Gerät ab und wird nicht berechnet.

Grillen: Fleisch, Bratwurst und Salate

Für Grillfleisch pro Person gibt es keine eigene amtliche Zahl, die Portionsgrößen der Verbraucherzentrale lassen sich aber übertragen. Für Fleisch ohne Knochen nennt sie 125 bis 150 g, mit Knochen 150 bis 250 g. Der Rechner setzt 150 g ohne Knochen an. Steaks, Nackenkoteletts oder Spareribs mit Knochen lassen sich über eigene Mengen höher ansetzen.

Dazu kommt eine Bratwurst pro Person, ein eigener Startwert. Für Partysalate wie Kartoffelsalat oder Nudelsalat setzt das Werkzeug 200 g an, angelehnt an das untere Ende der 200 bis 250 g Rohkostsalat aus dem Portionsplaner. Das Baguette, 80 g pro Person, ist wieder eine eigene Zahl.

Zehn Erwachsene brauchen so 1,5 kg Grillfleisch, 10 Bratwürste, 2 kg Salate und 800 g Baguette. Mit 10 % Reserve werden daraus 1,65 kg Fleisch und 11 Bratwürste, weil jede Menge wieder aufgerundet wird. Weitere Beilagen wie Grillgemüse oder Mais lassen sich über die Reserve abfangen.

Die Verbraucherzentrale verweist auf die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, höchstens 300 g Fleisch und Wurst pro Woche zu essen. Allein das Grillfleisch aus dem Rechner entspricht 50 % davon, die Bratwurst kommt noch hinzu.

Buffet für viele Gäste

Ein Buffet, auch Büfett geschrieben, lohnt sich laut der Verbraucherzentrale NRW ab 12 Gästen. Ihre Broschüre „Rest(e)los genießen“ rechnet mit rund 800 g Lebensmitteln pro Person. Mehr Vielfalt heißt dort kleinere Portionen je Gericht, die Gesamtmenge bleibt.

Das Buffet im Rechner folgt dem Beispiel der Broschüre. Pro Person sind es 150 g Fleisch und Geflügel, 50 g Fisch und 180 g für zwei Partysalate. Dazu kommen 100 g Beilage, 50 g Blattsalat, 20 g Brot und 100 g Nachtisch. Ohne die Suppe des Beispiels sind das 650 g pro Erwachsenem.

Für zwanzig Gäste ergibt das 3 kg Fleisch und Geflügel, 3,6 kg Partysalate und 2 kg Nachtisch, insgesamt 13 kg. Kommen Häppchen oder Fingerfood als Vorspeise dazu, fängt die Reserve sie ab. Für Ofengerichte wie Rosmarinkartoffeln zeigt der Umrechner für Umluft und Ober-/Unterhitze die passende Temperatur.

Gute Esser, Kinder und Senioren

Die drei Stufen beim Appetit stammen aus der Broschüre der Verbraucherzentrale NRW. Für gute Esser nennt sie rund 1.000 g statt 800 g, für Menschen mit wenig Appetit 600 g. Daraus ergeben sich die Faktoren 0,75 und 1,25, also 75 % und 125 % einer normalen Portion.

Beim Raclette aus dem Beispiel oben macht das einen deutlichen Unterschied: 1,35 kg Käse bei wenig Appetit, 1,8 kg normal und 2,25 kg für gute Esser. Gilt die Stufe nicht für alle, liegt eine Reserve dazwischen.

Kinder werden laut der Broschüre ab etwa 6 Jahren mit einer halben Portion berechnet, ab 10 bis 12 Jahren als vollwertige Esser. Der Rechner zählt jedes Kind unter 12 als Kinderportion von 50 %. Jüngere Kinder essen meist weniger, so bleibt ein kleiner Puffer. Vier Erwachsene und vier Kinder ergeben 6 Portionen und 1,2 kg Raclettekäse. Senioren essen nach der Broschüre etwas weniger, was die Stufe „Wenig“ abbildet.

Eigene Mengen, Einkaufsliste und Kosten

Von den 22 Startwerten im Rechner stützen sich 17 auf eine Quelle, 5 sind eigene Zahlen des Werkzeugs. Eigene Startwerte gibt es dort, wo keine Quelle eine Menge nennt, etwa für Bratwürste, Baguette oder Saucen.

Startwerte pro Erwachsenem bei normalem Appetit
GerichtLebensmittelPro ErwachsenemHerkunft
RacletteRaclettekäse200 gQuelle
Pellkartoffeln200 gQuelle
Fleisch120 gQuelle
Gemüse150 geigener Startwert
KäsefondueFonduekäse200 gQuelle
Brot200 gQuelle
Blattsalat50 gQuelle
FleischfondueFondue-Fleisch150 gQuelle
Baguette80 geigener Startwert
Rohkostsalat200 gQuelle
Saucen und Dips50 geigener Startwert
GrillenGrillfleisch150 gQuelle
Bratwürste1eigener Startwert
Partysalate200 gQuelle
Baguette80 geigener Startwert
BuffetFleisch und Geflügel150 gQuelle
Fisch50 gQuelle
Partysalate180 gQuelle
Beilagen100 gQuelle
Blattsalat50 gQuelle
Brot20 gQuelle
Nachtisch100 gQuelle

Mit „Eigene“ bei den Mengen erscheint für jede Zutat des gewählten Gerichts ein Feld mit der Menge pro Erwachsenem. Appetit, Kinderanteil und Reserve wirken auch auf diese Zahlen. Unter dem Ergebnis steht eine Einkaufsliste mit allen Zutaten; „Kopieren“ legt sie als Text in die eigene Zwischenablage.

Mit einem Preis pro Kilo für die erste Zutat zeigt der Rechner deren Kosten und die Kosten pro Gast. Bei 20,00 € pro Kilo kostet der Käse für die zehn Gäste aus dem Beispiel 36,00 €, das sind 3,60 € pro Gast. Kinder zählen dabei als ganze Gäste. Ein amtlicher Durchschnittspreis für diesen Käse liegt nicht vor; der Preis ist eine eigene Eingabe.

Der teilbare Link enthält alle Eingaben; gerechnet wird im Browser, an einen Server geht nichts. Nachgerechnete Beispiele stehen unter geprüfte Fälle.

Rohes Fleisch am Tisch: Hygiene

Beim Raclette und beim Fleischfondue liegt rohes Fleisch neben fertig gegarten Speisen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist in seiner Presseinformation 34/2025 auf Campylobacter hin. Laut BfR werden jährlich 40.000 bis 50.000 solcher Erkrankungen gemeldet. Für den Tisch nennt es drei Regeln.

  • Getrennt: rohes Fleisch auf eigenen Tellern, nicht zusammen mit anderen Lebensmitteln.
  • Eigenes Besteck: getrennte Gabeln und Teller für rohes und gegartes Fleisch.
  • Durchgaren: eine Kerntemperatur von mindestens 70 °C für mindestens 2 Minuten.

Für zubereitete Speisen, auch solche, die zu einer Feier mitgebracht werden, nennt das BfR zwei sichere Wege. Entweder bleiben sie bei mindestens 60 °C heiß, oder sie werden innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abgekühlt. Wie lange Reste danach im Kühlschrank halten, rechnet das Werkzeug nicht aus.

Weniger wegwerfen

Laut Umweltbundesamt fielen in Deutschland 2023 rund 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 58 % davon in privaten Haushalten. Pro Kopf waren es in den Haushalten im Jahr 2022 74,5 kg. Großzügig geplante Feiern tragen dazu bei, wenn Reste nicht verwertet werden.

Gegen solche Reste ist die Broschüre der Verbraucherzentrale NRW geschrieben, auf der Kinderanteil und Appetit-Stufen beruhen. Das Aufrunden im Rechner bleibt klein: Jede Zutat wächst um weniger als einen Einkaufsschritt, beim Käse also um weniger als 50 g. Größere Überschüsse entstehen erst über die Reserve.

Häufige Fragen

Wie viele Scheiben Raclettekäse pro Person?

Das hängt von der Dicke ab, eine feste Scheibenzahl nennt keine Quelle. Packungsgewicht geteilt durch die Zahl der Scheiben ergibt das Gewicht einer Scheibe. Bei 40 g pro Scheibe entsprechen 200 g pro Erwachsenem 5 Scheiben.

Wie viel Raclettekäse für 4 Personen?

Für vier Erwachsene mit normalem Appetit ergibt der Rechner 800 g Raclettekäse, dazu 800 g Pellkartoffeln und 500 g Fleisch. Mit Raclette Suisse am oberen Ende gerechnet wären es 1.000 g Käse.

Wie viele Kartoffeln pro Person beim Raclette?

Raclette Suisse nennt dieselbe Menge wie beim Käse, also 200 bis 250 g Pellkartoffeln. Der Rechner nimmt 200 g, gewogen wie eingekauft, also roh und ungeschält; für zehn Gäste, darunter zwei Kinder, sind das 1,8 kg. Als Hauptgericht nennt der Portionsplaner 250 bis 300 g Kartoffeln.

Wie viel Käse beim Raclette ohne Fleisch?

Ohne Fleisch liegt das obere Ende von Raclette Suisse nahe, 250 g pro Person. Mit eigenen Mengen, Fleisch auf 0 und Käse auf 250 g, brauchen acht Erwachsene mit zwei Kindern 2,25 kg Raclettekäse.

Wie viel Brot zum Käsefondue?

Schweiz Tourismus rechnet mit 200 bis 250 g Brot pro Person. Der Rechner nimmt 200 g und rundet auf ganze 100 g auf. Für vier Erwachsene sind das 800 g.

Wie viel Salat pro Person beim Buffet?

Die Verbraucherzentrale NRW rechnet in ihrem Beispiel mit 180 g für zwei Partysalate zusammen und 50 g Blattsalat pro Person. Bei mehr Salaten wird jede Portion kleiner, die Summe bleibt ungefähr gleich.

Wird Fleisch roh oder gegart gewogen?

Roh, so wie es an der Theke gekauft wird. Die Verbraucherzentrale NRW nennt Garverluste von etwa 30 % beim Fleisch. Aus 120 g rohem Fleisch werden gegart also rund 84 g.

Kann ich eigene Mengen eintragen?

Ja. Mit „Eigene“ lässt sich für jede Zutat eintragen, was eine erwachsene Person bei normalem Appetit isst. Kinderanteil, Appetit und Reserve gelten weiter, und die Einkaufsliste übernimmt die neuen Zahlen.

Geprüft an festen Ergebnissen

Für jeden Fall unten steht das Ergebnis durch die Quelle fest oder ist von Hand aus ihr nachgerechnet. Das Tool rechnet ihn bei jeder Veröffentlichung nach, und eine Seite, die abweicht, geht nicht online.

Quellen

Die Zahlen und Regeln auf dieser Seite wurden am anhand dieser Veröffentlichungen geprüft.

  1. Portionsplaner: Tipps zur Mengenplanung für ein Essen ohne Reste(öffnet in einem neuen Tab)

    Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

  2. Raclette Suisse: Nützliche Tipps(öffnet in einem neuen Tab)

    Raclette Suisse (Switzerland Cheese Marketing)

  3. Pfännchen für Viele: 5 Tipps für den perfekten Raclette-Abend(öffnet in einem neuen Tab)

    Bundesvereinigung der Erzeuger­organisationen Obst und Gemüse (BVEO), 10. November 2016

Ähnliche Tools