Zufälliges Land auswählen

Ein Land per Zufall aus 195 Staaten: Glücksrad, mehrere ohne Wiederholung oder Länder für Namen auslosen, nach Region, Teilregion oder EU.

Ein zufälliges Land zieht der Generator aus 195 Staaten, den 193 UN-Mitgliedstaaten und 2 Beobachterstaaten. Die Zahl dafür liefert die kryptografische Zufallsquelle des Browsers, und jedes Land im Lostopf hat dieselbe Chance, weltweit 0,51 %. Erst danach dreht sich das Rad zum gezogenen Land. Regionen, Teilregionen und die EU sind ebenfalls wählbar.

Art der Ziehung

Im Lostopf: 195 von 195

Ein Dreh am Rad wählt eines von 195.

Länder im Lostopf (195/195)

Ohne Haken bleibt ein Land außen vor, zum Beispiel eines, das Sie schon besucht haben. Der Link behält Ihre Auswahl.

Dieser Generator zieht Länder aus allen Staaten der Welt oder aus einer Region: eines am Glücksrad, mehrere auf einmal oder verteilt auf eine Gruppe von Namen. Grundlage sind die Listen der Vereinten Nationen, die Ländernamen folgen der amtlichen Schreibweise in Deutschland.

Zufallsgenerator Länder: gleiche Chance für jeden Staat

Am Anfang jeder Ziehung steht der Lostopf, also alle Staaten, die Ihre Auswahl gerade enthält. Der Browser liefert dafür eine Zufallszahl, und sie allein bestimmt das Land. So hat jedes dieser Länder die gleiche Wahrscheinlichkeit, gezogen zu werden. Erst wenn das Ergebnis feststeht, zeigt die Seite es an: als Drehung des Rads, als Liste oder verteilt auf Namen.

Der Länder-Generator arbeitet in zwei Schritten. Zuerst stellt er die Auswahl zusammen: die gewählte Region, Teilregion oder Gruppe ohne die Länder, deren Haken entfernt wurde. Dann holt er eine Zufallszahl über die Funktion crypto.getRandomValues, die Browser auch für Verschlüsselung bereitstellen. Werte, die am Ende des Zahlenbereichs einen kleinen Überhang erzeugen würden, verwirft er und zieht neu. So bevorzugt die Rechnung kein Land, auch keines am Anfang der Liste.

Weltweit beträgt die Chance für ein bestimmtes Land damit 1 zu 195, in Europa 1 zu 44 oder 2,27 %. Genau diesen Wert nennt auch die Ergebniskarte. Uhrzeit, Gerät und frühere Ergebnisse fließen nicht ein, es sei denn, gezogene Länder werden ausdrücklich herausgenommen. Vor dem ersten Tippen geschieht nichts Zufälliges, und gespeichert wird keine Ziehung.

Welche Staaten im Lostopf liegen und welche fehlen

Die Auswahl „Ganze Welt“ umfasst 195 Staaten, die Summe zweier Listen der Vereinten Nationen. Deren Mitgliederliste führt 193 UN-Mitgliedstaaten, 49 davon mit einem Aufnahmedatum im Jahr 1945. Deutschland trat am 18. September 1973 bei, zuletzt wurde am 14. Juli 2011 Südsudan aufgenommen.

Hinzu kommen 2 Beobachterstaaten ohne Mitgliedschaft, die die UN unter den Namen Heiliger Stuhl und Staat Palästina führen. Die Ländernamen der Seite folgen dagegen dem Verzeichnis der Staatennamen, das das Auswärtige Amt für den amtlichen Gebrauch herausgibt. Laut dessen Hinweis nehmen die Bezeichnungen keine Stellung zum völkerrechtlichen Status eines Gebiets.

Deshalb erscheint der Staat Palästina als Palästinensische Gebiete, wie ihn das Ministerium nennt. Anerkannt hat die Bundesregierung ihn bislang nicht: In der Regierungspressekonferenz vom 22. September 2025 hieß es, man halte die Anerkennung „für einen der abschließenden Schritte“. Für den Heiligen Stuhl steht hier die Vatikanstadt. Das Außenministerium unterscheidet beide, der Heilige Stuhl ist dort eine nichtstaatliche souveräne Macht. Nauru heißt in der Liste Naoero.

Nicht dabei sind abhängige Gebiete wie Grönland, Puerto Rico oder Hongkong, die zu einem anderen Staat gehören. Auch die Cookinseln und Niue fehlen; Listen, die sie mitzählen, kommen auf 197. Andere Generatoren nennen 196, 197 oder noch mehr Länder, je nachdem, was sie hinzunehmen. Die Summe hier folgt allein den beiden UN-Listen.

Dieselben Staaten mit denselben Namen und Flaggen fragt das Flaggen-Quiz ab. Wer wissen will, wie viele Länder es auf der Welt gibt, findet dort die längere Erklärung zu den Zählweisen.

Regionen und Teilregionen nach dem UN-Geoschema

Afrika ist mit 54 Staaten die größte der fünf Regionen, Ozeanien mit 14 die kleinste. Die Einteilung stammt aus dem Standard M49, den die Statistikabteilung der Vereinten Nationen pflegt und der oft UN-Geoschema heißt. Er ordnet jeden Staat genau einer Region und einer Teilregion zu.

Staaten je Region in der Auswahl
RegionStaatenTeilregionen im Menü
Afrika54Nordafrika, Ostafrika, Zentralafrika, Südliches Afrika, Westafrika
Asien48Zentralasien, Ostasien, Südostasien, Südasien, Westasien
Europa44Osteuropa, Nordeuropa, Südeuropa, Westeuropa
Amerika35Karibik, Zentralamerika, Südamerika, Nördliches Amerika
Ozeanien14Australien und Neuseeland, Melanesien, Mikronesien, Polynesien
Ganze Welt195alle 22

Manche Zuordnungen überraschen. M49 rechnet Zypern, die Türkei, Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Israel zu Westasien. Russland zählt zu Osteuropa, Kasachstan zu Zentralasien, Ägypten und der Sudan zu Nordafrika. Mexiko gehört zu Zentralamerika und nicht zur Teilregion Nördliches Amerika, in der nur Kanada und die Vereinigten Staaten stehen.

Zwei Gruppen fassen Teilregionen zusammen. Afrika südlich der Sahara vereint 48 Staaten aus Ostafrika, Zentralafrika, Südliches Afrika und Westafrika. Lateinamerika und Karibik bündelt 33 Staaten aus Karibik, Zentralamerika und Südamerika. Die Regionen sind dabei nicht die Kontinente aus dem Schulatlas. Amerika bildet eine einzige Region, und an der Stelle Australiens steht Ozeanien.

Als eigene Auswahl gibt es die Europäische Union mit 27 Mitgliedstaaten, wie die EU sie auf ihrer Seite der Mitgliedsländer aufführt. Zypern gehört seit 2004 dazu, liegt nach M49 aber in Westasien und fehlt deshalb in der Auswahl Europa. Diese umfasst 44 Staaten, darunter Russland, Norwegen und die Vatikanstadt.

Entscheidet das Glücksrad, welches Land kommt?

Nein, das Land steht fest, bevor sich das Rad bewegt. Das Länder-Glücksrad macht die Ziehung nur sichtbar: Es macht mindestens 6 volle Umdrehungen und läuft etwa 4,2 Sekunden aus, bis der Zeiger im Segment des gezogenen Landes steht.

Die Endstellung liegt immer im inneren Teil des Segments, mit Abstand zu beiden Rändern. Ein Zeiger auf der Kante, über den man streiten könnte, kommt also nicht vor. Die Segmente folgen der Reihenfolge der zweistelligen ISO-Ländercodes, nicht dem Alphabet der Namen. Nachbarn auf dem Rad haben deshalb geografisch nichts miteinander zu tun.

Bis 36 Segmente tragen den Ländernamen. Bei mehr Ländern, etwa allen Staaten weltweit, bleiben die Segmente nur farbig, und den Namen nennt die Ergebniskarte. Ist im Betriebssystem die Einstellung für reduzierte Bewegung aktiv, entfällt die Animation, und das Ergebnis erscheint sofort. Auf dem Rad stehen stets nur die Länder, die gerade gezogen werden können.

Wie zieht man mehrere Länder ohne Wiederholung?

In einem einzigen Zug: Die Art „Mehrere“ zieht bis zu 50 Länder auf einmal, und keines kommt darin doppelt vor. Dahinter steht ein faires Mischen nach Fisher und Yates, bei dem die ersten Länder des gemischten Lostopfs das Ergebnis bilden.

Jede Auswahl gleich vieler Länder ist damit gleich wahrscheinlich, und jede Reihenfolge ebenso. Bei fünf Ländern aus Europa mit 44 Staaten ist ein bestimmtes Land mit 11,36 % dabei. Enthält die Auswahl weniger Länder als gewünscht, erscheinen alle, und ein Hinweis sagt es.

Am Glücksrad ist das anders, denn jede Drehung zieht wieder aus dem vollen Lostopf. Ein Land kann deshalb doppelt kommen, und zwar öfter als gedacht. Das ist das Geburtstagsproblem: Im klassischen Beispiel teilen sich unter 23 Personen eher zwei einen Geburtstag als nicht. Bei 195 Staaten ist nach 17 Drehungen eine Wiederholung wahrscheinlicher als keine, nach 20 Drehungen sind es schon 64 %.

Mit „Gezogene Länder bei den nächsten Ziehungen weglassen“ bleibt jedes gezogene Land draußen, bis „Zurücklegen“ es zurückholt. Ab Werk ist die Option aus, jede Drehung startet also mit allen Ländern der Auswahl.

Unter „Länder im Lostopf“ lässt sich außerdem jedes Land einzeln abwählen, etwa alle, die Sie schon bereist haben. „Alle abwählen“ leert die Liste, danach zählen nur die angehakten Länder, und ein Suchfeld findet einen Namen. Der Link speichert diese Auswahl als zweistellige Ländercodes, und zwar die kürzere der beiden Listen. Wer ihn öffnet, zieht aus denselben Ländern.

Länder auslosen für Gruppen, Referate und Länderabende

Die Art „Für Namen“ verteilt die Länder der Auswahl auf Personen. Die Namen kommen untereinander ins Feld, bis zu 50 Namen mit je höchstens 40 Zeichen. Wählbar sind zwischen einem und 10 Ländern pro Person oder „Alle verteilen“, und kein Land geht an zwei Personen.

Bei einer festen Zahl bekommt jede Person genau so viele, soweit die Länder reichen, und der Rest steht unter „Nicht verteilt“. Bei „Alle verteilen“ erhalten alle gleich viele, und übrige Länder gehen einzeln an zufällig gewählte Personen, nie nach der Reihenfolge der Namen. Teilen sich vier Personen alle Staaten, bekommen sie so je 48 Länder, 3 von ihnen eines mehr.

Typische Anlässe sind ein Schulreferat, bei dem jede Person ein Land vorstellt, ein Länderabend mit Gerichten aus dem gezogenen Land oder eine Tipprunde zu einem Fußballturnier. Die Namen bleiben dabei im Browser, sie stehen weder im Link noch werden sie gespeichert. Für einen Spieleabend mit Fragen statt Ländern gibt es Wer würde eher.

Ob eine Auslosung Glücksspiel ist, bestimmt in Deutschland der Glücksspielstaatsvertrag 2021. Die Begriffsbestimmung steht in § 3 Abs. 1. Ein Glücksspiel liegt danach vor, wenn „für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird“ und die Entscheidung über den Gewinn „ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt“. Nach der Lesart dieser Seite ist eine Auslosung ohne Einsatz und ohne Gewinn danach kein Glücksspiel. Der Generator bewegt kein Geld, und ob eine Runde mit Einsatz zulässig ist, beantwortet er nicht.

Ein Reiseziel per Zufall und die Hinweise des Auswärtigen Amts

Ein gezogenes Land kann der Anfang einer Reiseidee sein, mehr weiß der Generator darüber aber nicht. Entfernung, Einreiseregeln und Sicherheitslage kennt er nicht, und Länder, die nicht infrage kommen, lassen sich nur von Hand aus dem Lostopf nehmen.

Die Lage in einem Land beschreibt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen. Reisehinweise nennen die Besonderheiten eines Landes. Ein Sicherheitshinweis kann raten, Reisen einzuschränken oder auf sie zu verzichten, mit der Formel „Von Reisen … wird abgeraten“.

Eine Reisewarnung spricht das Amt nach eigener Erklärung aus, wenn für alle Reisenden eine „konkrete Gefahr für Leib und Leben“ angenommen werden muss. Ihre Formel lautet „Vor Reisen in … wird gewarnt“, und sie ersetzt den Sicherheitshinweis. Eine Teilreisewarnung gilt nur für bestimmte Regionen eines Landes.

Jede Länderseite trägt oben ein Datum mit „Stand“ und „Unverändert gültig seit“, denn die Einstufungen ändern sich. Darum nennt diese Seite für kein Land eine Stufe. Für Aufenthalte im Ausland führt das Amt außerdem die Krisenvorsorgeliste ELEFAND, die elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland. Zur Reise selbst hält es fest: „Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung.“

Was die Ergebniskarte zeigt und was sie weglässt

Nach einer Drehung am Rad nennt die Ergebniskarte zum gezogenen Land die Flagge, den Namen, Region und Teilregion nach M49 sowie das Datum des UN-Beitritts. Bei EU-Staaten kommt das Beitrittsjahr hinzu. Für Deutschland sind das der 18. September 1973 und 1958, für die beiden Beobachterstaaten der Hinweis, dass sie kein UN-Mitglied sind. Darunter steht die Chance dieser Ziehung.

Hauptstadt, Einwohnerzahl, Währung, Sprachen und Karte fehlen mit Absicht. Manche Seiten erzeugen solche Angaben automatisch, teils mit KI und mit Fehlern. Die Karte zeigt nur, was die Vereinten Nationen und die EU selbst veröffentlichen.

Im Erdkundeunterricht wird daraus leicht ein Ratespiel: Die Klasse nennt dazu Hauptstadt, Nachbarländer oder angrenzendes Meer, und ein Atlas prüft die Antwort. „Ergebnis kopieren“ legt einen kurzen Text mit Link in die Zwischenablage. „Link kopieren“ übernimmt dagegen nur die Einstellungen, etwa Art, Auswahl und abgewählte Länder.

Häufige Fragen

Wie viele Länder sind im Zufallsgenerator?

195: die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und 2 Beobachterstaaten, hier Vatikanstadt und Palästinensische Gebiete genannt. Kleinere Lostöpfe sind ebenfalls wählbar, von den fünf Regionen über 22 Teilregionen bis zur EU mit 27 Staaten. Jede Option im Menü zeigt ihre Anzahl.

Ist die Auswahl wirklich zufällig?

Ja. Die Zahl liefert der kryptografische Zufallsgenerator des Browsers, nicht eine feste Liste oder ein erratbarer Startwert. Dass ein Land zweimal kurz hintereinander erscheint, spricht nicht dagegen, es gehört zum Zufall dazu. Das Rad selbst entscheidet nichts, es zeigt nur das bereits gezogene Land.

Kann ich nur ein zufälliges Land in Europa auslosen?

Ja. Im Menü „Ziehen aus“ steht Europa mit 44 Staaten, dazu Teilregionen wie Westeuropa oder Osteuropa. Die Region folgt dem UN-Standard M49, darum ist Russland dabei und Zypern nicht. Nur die 27 EU-Staaten enthält die Option Europäische Union.

Warum kommt dasselbe Land zweimal?

Weil jede Drehung wieder aus allen Ländern zieht, solange keines herausgenommen wird. Bei 195 Staaten liegt die Chance auf mindestens eine Wiederholung in zehn Drehungen schon bei 21 %. Mit der Option zum Weglassen gezogener Länder kommt keines ein zweites Mal, bis Sie es zurücklegen.

Wie lose ich für jede Person ein Land aus?

Mit der Art „Für Namen“: Namen untereinander eintippen, bei „Länder pro Person“ eine Zahl oder „Alle verteilen“ wählen und „Länder verteilen“ antippen. Jede Person bekommt eigene Länder, keines doppelt. Die Namen verlassen den Browser nicht und landen auch nicht im Link.

Taugt der Generator für eine WM-Tipprunde?

Zum Zulosen von Mannschaften ja, mit einer eigenen Auswahl. Die qualifizierten Teams kennt der Generator nicht, sie lassen sich nach „Alle abwählen“ einzeln ankreuzen. England, Schottland und Wales fehlen, weil sie keine eigenen UN-Staaten sind; in der Liste steht nur der Eintrag „Vereinigtes Königreich“. Ob ein Einsatz erlaubt ist, beantwortet die Seite nicht.

Warum fehlen Kosovo und Taiwan?

Weil die Ziehung genau den beiden UN-Listen folgt, den Mitgliedstaaten und den Beobachterstaaten, und beide dort nicht stehen. Über ihren Status sagt das nichts. Deutschland hat Kosovo laut Auswärtigem Amt am 20. Februar 2008 anerkannt, unter den Losen fehlt es trotzdem.

Geht es auch ohne Flaggen?

Ja. „Flaggen zeigen“ ist ab Werk an; ausgeschaltet verschwinden die Flaggen aus Ergebniskarte, Liste und Verteilung, und nur die Namen bleiben. So wird aus der Ziehung ein Erdkundespiel, bei dem das Bild nicht verrät, welches Land gemeint ist.

Quellen

Die Zahlen und Regeln auf dieser Seite wurden am anhand dieser Veröffentlichungen geprüft.

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